Rückbau kontaminierter Flächen und Bauten Wilhelmsplatz

Die KSS, Eigentümerin des bebauten Grundstücks, beauftragte 1999 die Erstellung eines umfangreichen Bodengutachtens und beantragte eine Abrißgenehmigung für die darauf befindlichen Werkhallen. Das Grundstück, auf dem ein Gewerbebetrieb tätig gewesen war (in der Vergangenheit genutzt als Kfz-Werkstatt, TÜV-Halle und Fensterbauwerkstatt), wurde durch seine Nutzungsart kontaminiert. Aus diesem Grunde hatte die KSS umfangreiche Untersuchungen der Bodenflächen sowie der Hallen- und Grubenböden durchführen lassen, um festzustellen, inwieweit von den leeren Werkhallen Boden- und Grundwasserverunreinigungen ausgehen könnten. In Absprache mit dem Kreis Ostholstein, Amt für Natur und Umwelt, hat das Chemische Laboratorium Lübeck in Zusammenarbeit mit dem Ingenieur- und Sachverständigenbüro Rubach und Partner in Cloppenburg ein entsprechendes erstellt. Ergebnis: Der langjährige Umgang mit Mineralölen und Dieselkraftstoffen in verschiedenen Bereichen des Geländes ergaben potentielle Verunreinigungen der Bodenplatten und der Reparatur- und Wartungsgruben. Auf Grundlage und Empfehlung des Gutachters wurden das Grundstück im Jahr 2000 vollständig rückgebaut und der Boden nebst asbesthaltiger Dachflächen fachgerecht in der Deponie Ihlenberg entsorgt.

Aufwand: 202.300 DM