Hier finden sie eine Übersicht aller Projekte an die wir federführend, finanziell oder in eigenregie beteiligt sind.

Primärenergieeinsparung durch Fernwärme in Tegel

Der Vorstand hat für die Wohnanlage Tegel die Umstellung der vorhandenen Gasheizungsanlage (Baujahr 1970) auf eine Anlage eines Kraft-Wärme-Kopplung gespeisten Fernwärmenetzes der Fa. Vattenfall beschlossen. Ziel der Maßnahme ist die Einsparung von Primärenergie. Eine Energieeinsparmaßnahme, die zu einer CO²-Minderung führt. Fernwärme hat einen durchschnittlichen Primärenergie- faktor von 0,7, der einer Gasheizung liegt bei 1,1. Ein erforderlicher Wärmever- sorgungsvertrag wurde vereinbart. Die neue Heizungsanlage hat den Betrieb auf- genommen.

Aufwand: 40.157 €

Siehe auch: Energiesparmaßnahmen Wohnanlage Tegel

Belastung von Greifvögeln mit Schadstoffen, Forschungsstudie

Greifvögel sind als Top-Prädatoren am Ende der Nahrungskette einer Reihe von Umweltschadstoffen ausgesetzt. Anhand einer Studie über die „Belastung von Greifvögeln mit Schadstoffen und deren Auswirkungen“ sollten an vier Greifvogelarten (See- und Fischadler sowie Milan und Sperber) die Schadstoffbelastung in Abhängigkeit von der landwirtschaftlichen Be-wirtschaftungsintensität ihres Lebensraumes, vom Zugverhalten sowie der Nahrungsökologie untersucht und die schadstoffinduzierten Auswirkungen auf den Gesundheitszustand erfasst werden. 25 Wirkstoffe, darunter acht Pflanzenschutzmittel, fünf Biozide, zehn Arzneimittel und zwei Schwermetalle, wurden bei der Untersuchung erfasst und ausgewertet. Träger der Studie ist der Forschungsverbund Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem IZW (Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin), dem JKI (Julius-Kühn-Institut) und dem FLI (Friedrich-Loefler-Institut). Dauer der Studie drei Jahre, Gesamtkosten 35.000 € (reine Sachmittel für die diversen Analysen). Für drei Jahre fördert die KSS die Studie mit je 10.000 € p. a.. Siehe dazu auch: Krankheiten bei einheimischen Fledermäusen – IZW und Seeadlerstudie durch das Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW).

Aufwand: 30.000 €

Naturerlebnisraum Oldenburger Graben Niederung

Die Interessengemeinschaft Oldenburger Grabenniederung e. V., Heiligenhafener Chaussee 35a, 23758 Oldenburg, (vorläufige Bescheinigung des FA Lübecks über Anerkennung der Gemeinnützigkeit zum Zwecke Naturschutz und Landschaftspflege vom 10.07.2003 liegt vor) beabsichtigt, in der Niederung zwischen Dahme und Weißenhaus Naturerlebnisräume einzurichten. Hierzu sind zahlreiche Informationen und Ideen sowie Anregungen zusammengetragen worden, die in einem Antrag auf Förderung einer Konzepterstellung durch ein Fachbüro mündeten. Inhalt des Konzepts: Das einzigartige Natur- und Kulturerbe pflegen, erleben und begreifen. Dieser Antrag ist am 13.10.2003 vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Landwirtschaft positiv entschieden worden. 50% der Kosten wurden bewilligt (max. 12.500 €). Gesamtkosten des Konzeptentwurfs lt. Kostenvoranschläge ca. 36.293 € (Fa. ProRegione GmbH, Flensburg). Fördermittel wurden bei der KSS beantragt. Diese unterstützte die Konzepterstellung mit 15.000 €. Im Nachfolgenden sind weitere KSS-Förderungen in Sachen „Naturerlebnisraum Oldenburger Graben“ aufgeführt.

Gesamtaufwand: 88.600 €

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Förderung Lokale Aktion Wasser Otter Mensch e. V.

Seit sechs Jahren ist der gemeinnützige Verein „Wasser Otter Mensch“ Trägerverein der Lokalen Aktion (LA) Schwartau-Schwentine. Ziel der LA ist die Umsetzung der Natura 2000 Richtlinie (Entwicklung von Schutzgebieten, Schutz der Moore, Artenschutz, etc.) unter aktiver Einbindung aller vor Ort Beteiligten. Die Gebietskulisse der LA liegt in den Kreisen Ostholstein und Plön. Für die ELER-Förderperiode (01.01.2015 – 31.12.2019) musste die Förderung neu beantragt werden. 93% der Finanzierung für die nächsten fünf Jahre waren (unter Vorbehalt der Erteilung der Zuwendungsbescheide) bereits gesichert, der noch zu deckende Kostenanteil betrug 7%. Das Land S.-H. und die Europäische Union übernehmen 86% der Gesamtkosten (90% der Personal- und Mietkosten). Neben dem Verein beteiligen sich die Kurt & Erika Schrobach Stiftung (beide zusammen 7% = Eigenanteil) sowie die Kreise Plön & Ostholstein im Rahmen einer 5-Jahres-Kooperation (zusammen auch 7% = je Kreis 6.000 € p.a., Laufzeit 5 Jahre). Allerdings müssen der Kreistag und das Land (wg. Konsolidierung) dem Förderantrag noch zustimmen. Aufgrund der Konsolidierungssituation in beiden Kreisen ist mit einem Zuwendungsbescheid für das erste Jahr nicht vor dem ersten Quartal 2015 zu rechnen. Die Folgejahre müssen fortlaufend jährlich beantragt werden. Da der Verein seinen Förderantrag vorab  mit einer gesicherten Kofinanzierung an das Land einreichen muss, ist er auf der Suche nach weiteren Kooperationspartnern, die eine Bürgschaft über fünf Jahre für die beiden Kreisförderungen abgeben. Der WBV Ostholstein hat eine Bürgschaft über 30.000 € in Aussicht gestellt. Die zweite Bürgschaft über 30.000 € hat die KSS übernommen. Jedoch hat das MELUR mitgeteilt, dass sie es nicht schaffen, die gestellten Förderanträge fristgerecht zu bewilligen, was mit der EU zusammenhängen soll. Der Verein wurde aufgefordert, für einen siebenmonatigen Übergangszeitraum einen neuen Antrag zu stellen. Durch veränderte Förderbedingungen, die sich im Detail erst jetzt erschlossen haben, verbleibt ein Fehlbetrag von aktuell 3.700 €. Dieser soll vorsichtig kalkuliert sein, da einige Positionen vom Land als nicht förderfähig anerkannt werden könnten. Die tatsächlichen Zahlen werden selbstverständlich offengelegt, sodass eine Ab-/Aufrechnung erfolgen kann. Mit 3.700 € förderte die KSS das Projekt.

Aufwand: 3.700.- €

Tierschutz und medizinische Prophylaxe

Das Wohl der Tiere und ihre tier- und rassegerechte Haltung stehen in der Arche Warder e. V. im Mittelpunkt. Bereits in der Vergangenheit wurde mit Hilfe der KSS eine stetige Verbesserung in der Tierhaltung erzielt. Ein besonderer Schwerpunkt wurde dabei auf die Freilandhaltung gelegt, da hier viele natürliche Verhaltensweisen ausgelebt werden können. Das ist nicht nur wichtig für das Tierwohl, es bedeutet auch im Vergleich zur intensiven Stallhaltung, dass keinerlei Antibiotika zur Prophylaxe eingesetzt werden. Jedoch stellte diese Haltungsform auch besondere Herausforderungen an die medizinische Versorgung der Tiere. Die Freilandhaltung bedeutet z. B. ein höheres Risiko der Tiere für den Befall mit Endo- und Ektoparasiten. Daher möchte die Arche Warder e. V. mit einem Prophylaxe-Plan Risiken vorbeugen. Dazu gehören regelmäßige Impfungen, parasitologische und mikrobiologische Kontrollen im Tierbestand sowie die Optimierung der Fütterung und Hygiene. Ein wichtiger Aspekt für ein stabiles Immunsystem ist auch die Abwehr bestimmter Erreger. Die Kosten für eine vorausschauende Prophylaxe gegen Parasiten inklusive einer Impfprophylaxe betragen 5.378 €. Die KSS förderte das Projekt. Siehe dazu auch: Optimierung Schweinegehege Arche Warder e. V., Gänsegehege Arche Warder e. V. und Voliere Deutscher Sperber.

Aufwand: 5.269 €